Doorboards aus dem Drucker?

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    • Hey.

      Dem muss ich widersprechen. Hab sehr viel mit 3D Druck zu tun und auch schon einige große gedruckte Teile in der Hand gehabt. Die Oberfläche wird nicht perfekt sein, wenn man es später lackiert oder mit Leder bezieht ist das aber egal.
      Der Drucker wird halt ne Weile arbeiten und muss auch recht lange Wege gehen können. Außerdem musst erstmal ein passendes Doorboard im CAD erstellen was auch ein Haufen Arbeit ist. Nur sind solche Drucker relativ teuer und der Aufwand steht nicht in Relation zum Ergebnis, in der Zeit kannst auch ne MDF Platte selber anpassen...

      gruß
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      Meiner

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    • Auf ner Technikmesse hab ich bei nem Drucker zugeschaut der hat aus Edelstahl und Keramik Funktionierende Turbinen in der Größe eines 5-Cent Stück's gedruckt sowie Kindertretautos...

      Preiset das verbrennende Benzin im Kern,
      den flammenden Tod halte uns fern.
      Lenke die Energie in richtige Bahnen,
      von Alter und Abnutzung laß nichts erahnen.
      +++ Katechismus des Ingenieurs +++

      Mein 040er

      Muss einfach sein...
    • Vor ein paar Monaten stand in einer Oldtimerzeitung, ich meine es war "Oldtimerpraxis", ein Artikel zu dem Thema. Fazit war das die Qualität in Bezug auf Genauigkeit, Festigkeit und Langzeithaltbarkeit mangelhaft ist und hier noch Entwicklungsarbeit nötig ist, daher meine Einschätzung.

      RooKeT wrote:

      aus Edelstahl und Keramik Funktionierende Turbinen in der Größe eines 5-Cent Stück's
      Was war das denn für ne Turbine?
      Gruß
      Midnightstar
    • Heim-3D-Drucker

      Das mit den Heim-3D-Druckern ist auch wieder so eine Digitalisierungsmacke. Da wird einem erzählt, daß man alles mögliche selbst herstellen kann und dadurch Geld sparen würde und somit dieses Gerät in jedem Haushalt (auch bei mein Omma) unabdingbar sei. Als Vorbild und zum Kaufanreiz werden einem sehr hochpreisige Industrie-3D-Drucker vorgeführt, die aus Sintermetall alle möglichen Formen und Bauteile brennen. So nach dem Motto "Das können Sie zuhause mit ihrem 3D-Drucker im Prinzip auch machen" oder "Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und verwirklichen Sie Ihre Ideen mithilfe des einfach zu bedienenden CAD-Programms '3DMaster-SuiteXL-lite'. Im Handumdrehen zaubern sie atemberaubende Formen und Ersatzteile...blablabla..."

      Im Programm sind dann vorgefertigte Kugeln, Würfel und andere einfache Körper, die man ggf noch vektorisch ziehen und dehnen kann. Wenn man dann aber wirklich einmal ein bestimmtes Bauteil/Ersatzteil (bspw ein gebrochenes Zahnrad) für eine Küchenmaschine anfertigen will, steht man als CAD-Unwissender vor einem riesigen Problem. Hat man das Zahnrad mit viel Müh und Not dann doch irgendwie anfertigen können, stellt man fest, daß das nach wenigen Umdrehungen den Geist aufgibt oder gar nicht erst passt.
      Versteht mich nicht falsch: Ich bin weißgott kein Technikfeind, aber solche Gerätschaften für den Hausgebrauch etablieren zu wollen ist einfach Quatsch. Es werden in den meisten Fällen nur minderwertige oder sinnfreie Ergebnisse erzielt werden. Nicht umsonst kosten brauchbare Geräte ein Heidengeld und verlangen nach einer profunden Ausbildung der Bediener.

      Ausnehmen von meiner Schelte will ich dabei natürlich Techniker oder ambitionierte Bastler, die in etwa wissen was sie tun. Für alle anderen ist das einfach nur rausgeschmissenes Geld für ein paar vermeintliche Momente des Glücks.

      So, jetzt geht es mir wieder besser....
      2,0 l/ 102 PS (75 kW), 2EE-Vergaser, 4-Gang (Verkauft, fahre nun ein Auto eines anderen Herstellers)

      Die Absicht, daß der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten. (S.Freud)
    • Ich stimme dir 100%ig zu!

      3D Drucker... :monster: im Grunde nur eine CNC Maschine die etwas modifiert wurde und mit der man nur ein was machen kann. Material Auftragen. Das in 95% aller Situationen eine CNC Maschine mit den richtigen Materialien zu einem besseren Ergebnis führt sagt niemand. So auch hier.

      Ein 3D Drucker würde dieses Doorbord aus einem Kunststoff fertigen. Dabei sagt niemand, das dieser Kunststoff dafür hart genug ist, schnell bricht, hitzeresistent ist, sich im laufe der Zeit verform oder akustisch ein albtraum sein kann. Eine CNC Maschine kann dieses Board aus einem beliebigen Material herstellen, z.B. MDF - bei dem die Eigenschaften des Materials bekannt sind.

      Noch dazu der preisliche Unterschied: Für einen günstigen 3D Drucker im Einsteigersegment, bezahlt man 10.000€ (mit so einem baut man noch keine funktionierende Schusswaffe, wie es über die Medien publiziert wurde, die fangen bei 20k an, Metalldrucker bei 100k, die Drucker für 1000€ halte ich eher für teures Spielzeug). Für das selbe Geld bekommt man eine hochwertige CNC Fräse mit der man so ziemlich jedes Material, zwar nicht in Industriequalität, aber in einer für den Haus und Hobby bereicht, anständigen Qualität fertigen kann - bei weit höherem Qualitativen Anspruch als beim 3D Druck in einer vergleichbaren Preisklasse (wobei bei einer CNC Maschine noch die Möglichkeiten nach oben offen sind. Der 3D Druck kommt in seiner ursprünglichen Form kommt von hier. Jede CNC Maschnie lässt sich zum Auftragen von Material umrüsten. Eine 3D Drucker lässt sich aber in den wenigsten Fällen zur CNC Maschine umrüsten).

      So, und alle die, die sich für Doorboards interessieren, vllt. kommt ihr besser (günstiger, schneller, weniger Aufwand, bei vergleichbaren Ergebnis) wenn ihr zum Holzhändler eures Vertrauens geht, euch MDF nach euren Vorstellungen anpassen lasst und das Doorbard aus GFK form. Das kann man selbst machen und sowas sollte von den Kosten her bei 30€ oder so liegen, allerdings bei einer Festigkeit und Qualität die kein 3D Drucker erreichen wird.

      VG :beer:
      Fuhrpark:
      72er Simson Star
      78er MZ TS 150
      91er 300TE
      99er Suzuki SV650S
      00er Suzuki SV650 S
      01er SLK 230 AMG
    • @Bigrick & Benzini: Ja den Eindruck machte diese Technik auch auf mich. Bin mal gespannt wann die Dinger in diversen Baumärkten und bei ALDI angeboten werden. Da kann man dieses Spielzeug - natürlich in billigster Ausführung für einen "kleinen" Preis - sicher gut verticken.
      Bei Conrad ist das schon heute Realität! :D
      Gruß
      Midnightstar
    • @bigrick

      wenn ich damit zum Holzhändler meines vertrauens gehe und er mir das anfertigt.

      Ich frag jetzt mal ganz doof:

      Ist dann die "Türtasche" komplett aus MDF Holz und er fräst dort das Loch für die Lautsprecher rein [Das Holz wäre dann insgesamt echt schwer] oder wird dort eine Art "Hülle" beim Holzhändler gebaut die optisch der Türtasche entspricht und dort wird ein Loch reingefräst [und eventuell noch Dämmzeugs integriert]?

      Frage 2:

      Wie befestige ich dann dieses Doorboard an der Pappe? Mit Schrauben?

      Ich muss gestehen das ich mal versucht habe Doorboards zu bauen. Bin kläglich gescheitert :thumbdown: Ich würde allerdings gerne welche haben, aber ich sehe es nicht ein das ich bei diversen "Händlern" weit über 100€ ausgebe :!:

      ____________

      Zum Thema 3D Drucken.

      Man konnte sich die Teile "drucken" lassen. Sprich Das 3D Modell per E-Mail zuschicken und die Drucken es dann für dich. <<< also wohl doch MDF Doorboards bauen.

      Nochmal
      @bigrick
      Hast du schonmal Doorboards gebaut? Könntest du mir etwas mehr Infos geben, zum Thema Befestigung und Maße? Ich würd mich sehr freuen.

      MFG

      Philipp
      ***Keine Signatur***
    • Ich hab die Doorboards verschraubt mit der Türpappe. Da die Kunststoffhaken der Plastiktaschen jetzt fehlen um die Türpappen sauber einzuhaken hab ich die aus Stahl nachgebaut und an die Doorboards geschraubt. So hängt die Türverkleidung bombenfest in der Tür.
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      Meiner
    • Also MDF ist ein guter Werkstoff für Boxen, ich würde allerdings Multiplex bzw. Sperrholz vorziehen, einfach weil das auf Grund einer geringeren
      Verdichtung leichter bleibt, somit die Türen weniger schwer macht. Daneben ist MDF unterm Strich kein Holz mehr, nur noch Pappe während
      Multiplex ein Verziehen in vesrchiedene Richtungen sperrt, interessant bei Wärme und Feuchtigkeit. Klar, MDF ist leichter zu bearbeiten.

      Ich hab solche Doarboards noch nicht gebaut, aber ne Menge sonstiges u.a. Soundsystem für den Kofferaum. ich würde persönlich so ran gehen:
      Die Doarboards nach Lautsprechergröße entwerfen, die Türpappen sind ja schnell abgenommen und dann erst einmal eine Schablone für den
      Lautsprecher aus Pappe entwerfen. Position und Ausschnitt bestimmen.

      Mehrfache Multiplexplatten auf Lautsprecher ausschneiden bis die Höhe (Tiefe des LS) passt, und übereinander leimen. Mittels einer Raspel und Feile
      (Rund) die Teile formschön gestalten. Eine Schicht Fleis/Schaumstoff von wenigen Milimetern darüber legen, dann entsprechendes Kunstleder mit
      einem Tacker (Nagler) von Innen und Rückseite verspannen.

      Am Ende den Lautsprecher einsetzen und von der Rückseite der Türpappen verschrauben.

      Wenn ich's mir so überlege könnte ich das mal bauen :thumbsup:

      Der Sound ist zwar schon super in meinem Auto, aber noch mehr kann ja kaum schaden.

      Grüße,

      Claus
      Der Umtausch meines 190D gegen ein gleichwertiges, neueres Modell ist "aus technischen Gründen" nicht möglich :yo
    • Toretto1992PT wrote:

      @Claus

      alles klar dann weiß ich wie ich diesmal vorgehen werde :)

      Ich glaub ich probier das nochmal aus.


      @Pushead

      Ich werde dann wohl mit Schrauben und Unterlegscheiben, die Doorboards an die Türpappe befestigen und die Türpappe dann wieder ganz normal befestigen. :yo


      Hi

      Hab jetzt leider kein Bild von meinen Doorboards, hab mir welche von Ebay gekauft. Befestigt habe ich sie so wie du das vorhast aber ein einziges Problem gibt es dann und zwar fehlen dir die Hacken wo vorher die Türtaschen waren. :thumbdown:
      1991er 190E 2.0 Sportline
      2008er C200 CDI S204 :love:
    • @Pushead

      Jetzt hab ichs verstanden.

      Die Haken an der Türtasche gehen ja durch die Pappe DURCH. Ich müsste diese Haken irgendwie ersetzen.

      Möglichkeit 1:

      In der untersten Holzplatte alles abfräsen sodass solche Haken entstehen.

      Möglichkeit 2:

      Solche Haken selber herstellen und mit einer Schraube an die unterste Holzplatte befestigen. // Das ist die effektivere Lösung
      ***Keine Signatur***
    • Gefällt mir gut, die Haken beleiben erhalten und auch der Staumraum in den Seitentüren. klar, der Lautsprecher sitzt dadurch etwas weiter hinten,
      aber ich denke nicht das es bei den 16ern einen Rolle spielt.

      Grüße,

      Claus
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