Zylinderkopfdichtung "die zweite Runde"

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    • Zylinderkopfdichtung "die zweite Runde"

      Hallo
      Ich habe vor ca 10.000 km die Zylinderkopfdichtung erneuert, weil Öl im Wasser war.
      Nun habe ich heute den Ausgleichbehälter angeguckt und habe leichte Ansätze von Ölschlamm gesehen. Es waren auch vereinzelt beim einfüllstutzen des Ausgleichbehälters kleine schwarze Punkte, die wie schmiere waren. Richtig fest.
      Kann dieser gelbe Schlamm noch Rückstand vom letzen Mal sein? Oder ist die Dichtung wieder durch ?
      1.8l
      281000 km
      Bj 1990

      Vielen Dank
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    • Welchen gelben Schlamm? Ich seh da nix.
      Wenn die ZKD neu, Kopf & Block halbwegs plan, und alles fachgerecht festgezogen worden ist, sollte da nichts undicht werden.
      Hast du bei der Reparatur auch das Kühlsystem ordentlich gespült?


      Gruß,
      Patrick
      »Das Neue daran ist nicht gut, und das Gute daran ist nicht neu.«
      Johann Heinrich Voß (1751-1826) über die Werke Lessings ... und gewiß auch über die Autos des 21. Jahrhunderts
    • Ja es ist schwer zu sehen. Beim spühlen habe ich sehr geschlampt. Hatte den Behälter sauber gemacht. Bin dann gefahren bis er wieder etwas dreckig war (500km ca) . Dann wieder sauber gemacht. Nun sind 10t km rum und er sieht so aus. Vor paar Tagen habe ich die ersten Verfärbungen am Behälter gesehen. Nun ist es etwas mehr geworden. Der Behälter sah aus wie neu und nun bildet sich oben dieser Schlamm.
      Wirklich schwer zu sehen aber es setzt sich was ab. Am Deckel war auch bisschen was. Habe es aber leider nicht fotografiert

      Es wäre für mich auch Unplausibel, dass es wieder undicht ist. Aber es ist für mich auch unplausibel, dass es altes Öl ist

      Morgen reinige ich den Behälter und dann muss ich mal 200km Autobahn fahren . Mal gucken wie es dann aussieht
    • Naja, wenn du vorher ZKD-Mayo im Kühlsystem hattest und dann nicht gespült hast, ist es naheliegend dass die ganzen Reste aus Wärmetauscher, Motorblock, etc. sich jetzt weiter verteilen.
      Ich würde einmal alles ablassen, sowohl aus Kopf als auch ausm Block, mit Wasser wieder auffüllen, paar Runden um den Block fahren + Heizung voll an, dann alles ablassen und neues Kühlmittel rein.
      Der Emulsionsschlamm hat im Vergleich zum 50/50 Frostschutz-Gemisch schlechtere Wärmeleitfähigkeit, schmiert die WaPu schlechter, und greift auf Dauer Schläuche an. Bei den geringen Mengen brauchst du dir erstmal keinen Kopf machen, aber einmal ordentlich durchzuspülen ist bei sowas eigentlich selbstverständlich. Behälter saubermachen bringt da nix.
      Dass ne neue ZKD so schnell den Geist aufgibt gibt's nur wenn die Bauteile nicht plan oder aber beim Zusammenbau stark verschmutzt/verölt sind.


      Gruß,
      Patrick
      »Das Neue daran ist nicht gut, und das Gute daran ist nicht neu.«
      Johann Heinrich Voß (1751-1826) über die Werke Lessings ... und gewiß auch über die Autos des 21. Jahrhunderts
    • Hallo,
      Ich grabe dieses Thema wieder aus.
      Zwei Jahre und 50.000km ist es her, als ich die Zylinderkopfdichtung gewechselt hatte.
      Tja was soll ich sagen. Sie ist wieder mit durch.

      Die Frage ist nur, was habe ich falsch gemacht?
      Ich habe den Tester bei kalten Motor aufgesetzt und so lange gewartet bis er nach 45min 100Grad hatte.
      Kurz vor 100Grad kam die Verfärbung.
      Also kamen Abgase ins Kühlwasser.

      Ich hatte den Kopf damals nicht planen lassen.

      Ich werde ihn dieses Mal planen lassen und hoffen, dass es passt.


      Hat jemand eine Idee, warum es nicht gehalten hat?

      Gruß Ben
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    • Fachgerecht gereinigt und entfettet ist ja so ein Streitthema - ich bin da eher von der Fraktion 40er Papier und schön rauh runterschruppen - dann gibt es da noch die Fraktion der "Einläpper" und "Hochglanzpolierer".....Glaubensfrage. Falls Du "geläppt" haben solltest, dann gibt doch dem 40er Papier ne Chance.
      Vllt war es einfach eine schlechte Dichtung - Hersteller?
      Falsches Kühlmittel könnte auch noch ein Grund sein.
      Plane Köpfe plant man nicht - dazu gibt es ein Lineal.
      Und da man von der Mitte nach Aussen anzieht ist ein ganz leicht konvexer Kopf auch kein größeres Problem.
      Lochfraß ist da eher schon ein Grund zum planen, wobei das ja eher am Block auftritt..
      Und noch einen: Die Ansaugbrücke bleibt liegen und nur der Kopf kommt runter (vermutl. auch eine Glaubensfrage).
      Das wird schon wieder - hau rein.

      VG
      Der Franzose
    • Hallo,
      Also die Dichtung war original.
      Von welchem Hersteller sind die denn? Kann man bestimmt im Internet günstiger kaufen.
      Ich werde ihn dieses mal auf jeden Fall planen lassen.
      Die ansaugbrücke lege ich nur zur Seite.
      Kühlmittel ist auch original Mercedes.
      Ich werde berichten.
      Voraussichtlich werde ich am kommenden Wochenende den Kopf abbauen.
      Wenn jedoch bis dahin kein weiterer Verlust an Kühlmittel feststellbar ist, würde ich das gerne noch etwas hinauszögern.
      Der tester ist erst bei 100 Grad angeschlagen. So warm wird er ja sonst nie, schon gar nicht im Winter
    • Hallo,
      Wie gesagt, wenn ich jetzt keinen weiteren Verlust an Kühlmittel feststellen sollte, dann warte ich noch etwas ab.
      Fahre 4 mal die Woche 130km Autobahn mit ca 140kmh und 4000 Umdrehungen, manchmal auch 160kmh.
      Ich denke, dass es noch weit entfernt ist von der Belastungsgrenze.
      Habe mich schon beim Motorenbauer informiert. Planen und abdrücken würde 160 Euro kosten. Relativ preiswert würde ich mal sagen.
      Kopfdichtung und Schrauben so ca 100 Euro.
      Der Rest ist ja nun erst zwei Jahre alt.
      Eventuell lasse ich noch den Krümmer planen und kaufe dafür neue Dichtungen und neue Muttern.
      Kühlwasser mache ich auch neu

      Sonst noch irgendwelche Vorschläge?
      Ventilschlafdichtungen hatte ich damals auch erneuert.

      Gruß Ben