Luftfahrwerk welche Felgen

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    • Luftfahrwerk welche Felgen

      Hi Leute,

      mein 190er erhält nächstes Monat ein Upgrade :D Luftfahrwerk von HP Drivetech :D

      Möchte daher jetzt noch Felgen besorgen weil mit den Stahlfelgen kann ich mir das nicht ansehen.

      Bin auf der Suche nach felgen mit denen ich schön tief komme und an der Karosserie vorerst nichts bearbeiten muss.

      Habe da an 16 Zoll gedacht eventuell 8j


      Hoffe ihr könnt mir helfen vielen dank :)
    • Radkästen muss ich bearbeiten hoffe knappe 2cm ziehen ist kein Problem

      Hab mal bei reifenrechner folgendes errechnet:

      VA 215/45r17 8j et30

      Abrollumfang Differenz +0,6%
      Änderung Außenkante pro Seite +4,4 cm
      Änderung Innenkankte pro Seite +0,6 cm

      HA 215/45r17 8j et15

      Abrollumfang Differenz +0,6%
      Änderung Außenkante pro Seite +5,9 cm
      Änderung Innenkankte pro Seite +0,9 cm


      Was meint ihr klingt doch gut oder

      vielen dank
    • Hallo Blue90,
      bevor ich Dir allgemeine Ratschläge gebe, muß ich mal fragen was Du mit dem Auto vor hast?
      Ich hatte 225/45 x r16 verbaut und die haben v + h gut gepasst, vorne mußte der Kotflügel unterlegt werden( entspr. 225/40 x r17).
      Wenn Du auf der HA die ET so wählst, daß Du eine Spurverbreiterung hast von ~60mm, ist das grenzwertig.
      Die HA ist nicht umsonst immer schmäler als die VA.
      Mach hinten lieber 245/35(40) drauf mit 8,5 x17 ET 37 damit bist Du von daher im grünen Bereich.
      Beim Einrollen der Kanten den Lack immer schön vorwärmen und gut warm machen!
      Gruß
      R
    • @Raggna
      Vielen Dank für die Info, es wird ein Luftfahrwerk eingebaut.

      @KevinZZ
      Sieht geil aus danke

      Ich war die letzten 2 tage auf der essen motor schow den einbau des Luftfahrwerks besprechen und umsehen welche felgengröße mir nun am besten gefält. Überzeugt hat mich 16 zoll felgen in der breite etwa hinten 9j und vorne 8j wenn möglich mit 215/45 und camber arms.

      2 Fragen hätte ich noch:

      Bin mir nur nicht sicher welche et, also wenn ich da nicht falsch liege ist der dämpfer durch den luftbalg ja dicker als ein gewindefahrwerk und will nicht wenn ich die luft rauslasse am balg vom dämpfer schleifen bitte um Hilfe ?


      Die radkästen würde ich bördeln hoffe das genügt da ich camber arms montiere und mit dem Sturz an der Kotflügelkante vorbei kommen könnte?

      Ich denke es liegt alles an der et weil reifen bekomme ich wegen den abrollumfung nur mit 215/45 in österreich eingetragen sonst ist die Differenz zu groß. Wegen den reifen dann noch vom reifenhersteller eine reifenfreigabe holen.


      Vielen dank für eure mühen

      Bin auf die Antworten gespannt
    • Irgendwie lustig, dass es mittlerweile einfacher ist, ein Luftfahrwerk in den 190er eingebaut zu bekommen, als ein paar passende Felgen zu finden. Die Empfehlungen in den unendlichen Threads zu Reifen und Felgen gelten auch für deinen 190er.

      Du hast mit Luft weder mehr, noch weniger Platz in den Radläufen. Die Freigängigkeit sollte so oder so gewährleistet sein. Wenn du verstellbare Streben einbaust oder die Radläufe bearbeitest, musst DU prüfen, was noch geht. Es gibt Rechenprogramme die dir zeigen, wieviel Unterschied die gewünschte zur jetzigen Felge macht. Google ;)

      Eins nach dem Anderen.
    • 2 cm ziehen viel Spaß dabei ! die ganze kannte Außen geht dann verloren des weiteren muss dann sicherlich lackiert werden , . ich habe auch gebördelt links und rechts aber nicht so viel wie du haben willst . hinten sehe ich kein Problem aber vorn ! also such dir einen guten spengler der Erfahrung damit hat und keinen der nur so tut als hätte er Erfahrung weil dann wirst du keine Freude haben mit der arbeit .
    • @Blueh90: Meine Kotflügel sind vorn in Blech 2cm/Seite in Originaloptik verbreitert --> Allerdings fahre ich ja static und kann tatsächlich so rangieren und voll einschlagen+einfedern ohne dass der Reifen den Kotflügel berührt. (Danke an die Mercedes-Achskonstruktion :) )

      Hinten sind bei mir nur die Kanten umgelegt, hier hast du massiv Platz. Eine 9j ET 11 sollte hier noch funktionieren!

      Da beim 190er die Feder (bzw. der Luftbalg) vom Dämpfer getrennt sind, sprich also KEIN sog. Mcpherson-Federbein verbaut ist, ist es eigentlich nicht möglich, dass der Balg irgendwo an der Felge schleift...
    • Hallo!

      Also auch hier nochmal zur Verdeutlichung.

      Ich fahre 7,5j x 16 ET 36 mit 195/45 rundum.

      Hinten hab ich jetzt jeweils 20mm Platten montiert.

      Würde hinten dann eine effektive ET von 16 ergeben.

      Mit der Dimension und den Platten hab ich hinten im abgelegten Zustand grade noch ein paar Milimeter zur unbearbeiteten Kotflügelkante.
      Soweit ok aber das Problem beginnt dann im Bereich der Fahrhöhe...aufgrunddessen das sich durch die Hebung des KFZ der Sturz wieder normalisiert und das Rad wieder "rausklappt" würde alles was breiter wird, wohl drüber stehen (tut es bei mir nämlich jetzt schon) und man müsste entweder Gummileisten kleben oder ziehen weil es bei uns sonst so nicht eingtragen wird.
      Je nachdem ob Platten oder nicht und wie hoch der Achsversatz ist.

      An der Vorderachse hab ich mit der aktuellen Dimension schon eine sogenannte "Wegfahrsperre" weil das KFZ quasi schon auf den Reifen aufliegt wenn es abgelegt ist.
      Lenken usw nicht mehr möglich. Hab vorne den Kotflügel bereits unterlegt und leicht gebördelt.

      Du willst noch breiter werden...und die Reifen werden im Umfang nochmal 1 cm höher.

      Wird mit den gewünschten Massen der Felgen und dem Reifen sehr schwierig da vernünftig was zu zaubern was auch irgendwie in Verbindung mit dem Fahrwerk eintragbar wird bzw danach optisch auch noch was hermacht.

      Wiegesagt...um dann richtig abgelegt rumzustehn musst du das KFZ ohnehin aus dem Eintragungszustand befördern :)

      Ich würde sofort auf 195/40 umbaun aber da kommen gut 10% Tachoabweichung raus.

      Wenn du so breit fahren und auch eintragen willst würde ich mindestens versuchen die 195/45 zu bekommen.
      Je nach Felgentyp würde ich auch eher schmäler wählen und mit Spurplatten arbeiten um flexibel zu bleiben.

      Wiegesagt...du musst beim Eintragen eben darauf achten das Räder in der Fahrhöhe nicht überstehen was dir mit 9j hinten wohl ganz sicher passieren wird.
      Viele Grüsse, Jürgen :)
    • So vielen dank für eure Hilfe.

      Habe jetzt noch mal alles durchgerechnet wenn es stimmt sollte ich mit den folgenden dimension nur bördeln müssen.

      Momentan sind montiert:

      VA + HA 15 Zoll 6j et49


      Dann würde das als ergebnis kommen:

      VA 215/45r16 8j et46

      Änderung Außenkante pro Seite +2,8 cm
      Änderung Innenkankte pro Seite +2,2 cm

      HA 215/45r16 9j et40

      Abrollumfang Differenz +1,1%
      Änderung Außenkante pro Seite +4,7 cm
      Änderung Innenkankte pro Seite +2,9 cm


      @KevinZZ
      Verbreitern werde ich mir erst nach der Typisierung da ich zuerst Felgen mit Reifen kaufe und dann Luftfahrwerk einbauen geht leider nicht anderst. Daher mit den Felgen lieber auf Nummer sicher aber 9j muss hinten schon sein :)

      @Oophaga:
      Vorne denk ich geht sich aus da bin ich zirka da wo du bist. Hinten bin ich sogar um 5mm weiter im Radkasten.
      Kann ja dann noch mit Spurplatten verbreiten falls ich weiter raus will.



      Was meint Ihr dazu?

      Vielen Dank :)
    • Hallo Blurh90,
      so funktioniert das nicht.
      Da mußt Du nochmal rechnen. Der Abrollumfang wird kleiner, nicht größer.
      Außerdem wirst Du Probleme mit den gewünschten ET bekommen, die gibt es nicht in mm auf und absteigend.
      Bei einer 9"Felge ein 215/45 er Reifen draufzuspreizen, ist zudem grenzwertig.
      Ein 215/50 passt vom Abrollumfang besser.
      reifenrechner.at/
      Eine Spurverbreiterung von 5mm funktioniert auf dem 190iger nicht, damit hat man keine Mittenzentrierung mehr.
      Schau's Dir nochmal an.
      Gruß
      R
    • Nabnd!

      Was genau soll sich denn an der „Mittenzentrierung“ verändern wenn man Spurplatten drauf macht??

      Interessiert mich jetz einfach was du da zu sagen hast.
      Klingt für mich eher wie ein ganz normaler Achsversatz den 90% aller Kfz „serienmässig“ haben und welche sich im Normalfall einfach beheben lässt.


      Und wegen der Reifen...
      Leute, kapiert doch endlich das es hier um was Anderes geht als im Tuning um 1980 rum ... (selbiges gilt für den Thread mit dem KW Fahrwerk)
      In unserem Fall gehts um Optik und nicht um Fahrdynamik oder den Besuch eines Fahrsicherheitstrainings oder einer Rennstrecke.

      Das KFZ wird normal bewegt dennoch soll es am Boden liegen wenn es gewünscht wird, dafür sind unsere Fahrwerke gebaut und da ist nunmal so wenig wie möglich Gummi im Radkasten von Vorteil!

      Kommt mal runter von eurem Mittelaltertrip... heutzutage gibts halt mehr als Riegertuning und Jamex Fahrwerke...
      Akzeptiert das einfach und jammert ned ständig rum wenns mal nicht um ein Softtuning für ein H Kennzeichen geht...
      Nur weil ihr euch damit ned auskennt muss ned alles schlecht sein...

      Kommt mir ja schon vor wie in der Opelszene hier...
      Viele Grüsse, Jürgen :)
    • Ein paar Grundlagen brauchts aber. Auch wenn die Karre nur (gut) aussehen muss.

      Bei der Mittenzentrierung geht es um die Nabe, bzw. Mittellochanbindung der Felge. Wichtig um die Felge auf der Nabe zu zentrieren. Schmale Spurplatten (5mm-10mm) haben konstruktionsbedingt keine Mittenzentrierung, deswegen muss die Felge über die Radschrauben zentriert werden. Ergibt meist eine Unwucht beim fahren.

      Mit dem Achsversatz, der bei extremen Tieferlegungen je nach Achskonstruktion den Radstand etwas verlängern oder verkürzen kann, hat das nichts zu tun.

      Es gibt auch seitlichen Achsversatz. Der tritt aber beim tieferlegen nur bei starren Hinterachsen mit Panhardstab auf.
    • Hier treffen zwei Lager aufeinander:

      @Raggna, welcher absolut glaubwürdige, richtige und technisch fundierte Aussagen gibt - diese sich aber der Fahraktivität und Sicherheit unterordnen. (was gut so ist!)
      @Blueh90 und @Oophaga, welche sich eher in der aktuellen Szene bewegen; das bedeutet: Luftfahrwerk, so wenig Gummi wie möglich auf der Felge und natürlich die Gefahr, dass TÜV oder Typisierung verloren gehen - dafür sehen die Dinger halt im Stand mega geil aus.

      Versucht bitte alle, nicht Eure Meinungen gegenseitig aufzuzwingen. @Raggna hat in technischer und fachlicher Richtung absolut Recht und Deine Meinung ist über jeden Zweifel erhaben, trotzdem vermute ich, dass die Prioritäten hier etwas verschoben sind.

      Ich habe meinen Benz aus Static deutlich tiefer gelegt als viele andere und fahre 195/40/16 auf 8,5j --> dafür habe ich VORHER das Fahrzeug inkl. Fahrwerk von Grund auf restauriert. Damit erfülle ich auch die Ansprüche an Sicherheit, Komfort und Fahraktivität.

      Haut rein :yo
    • @hirschn.deluxe

      Alles klar, Danke...Hab ich dann wohl falsch verstanden/gedacht. Ganz klar mein Fehler und ich bitte um Vergebung!
      Natürlich ist bei einer solch geringen Verbreiterung keine mehr gegeben da sie ja nicht wie breitere Platten den Zentrierring drauf haben.
      Zumindest bei meinen anderen Kfz welche ich mit einer solch geringen Breite fahre reicht die Zentrierung der originalen Nabe aus um über die 5mm hinauszuragen und noch eine Zentrierung zu gewährleisten.
      Wenn dies beim 190er eben nicht so ist bitte ich eben um Entschuldigung.



      Allgemein nochmal:

      Ich verstehe grundsätzlich die Aussagen und mein KFZ hat zB gültige Überprüfung "ohne" Mängel, das Fahrwerk hat ein Gutachten, die Felgen inklusive der momentanen Reifen haben ebenfalls ein Gutachten bzw Freigabe. Allesamt für explizit für dieses Kfz.
      Also alles regelkonform und den Standards entsprechend.
      Das Kfz ist in einem derart guten Zustand den man so sicher suchen muss, ist technisch absolut einwandfrei und wird gepflegt wie selten ein Anderes.
      Sämtliche Teile wurden bereits erneuert und werden von Zeit zu Zeit erneuert.
      Ich lege somit sehr wohl Wert auf Funktionalität und ordnungsgemässen Zustand des Kfz.
      Das man natürlich an die Grenzen (oder darüber hinaus) geht ist halt nicht Jedermanns Sache.

      Keine Frage haben hier genug ältere Leute richtig Ahnung von den Autos und das stelle ich in keinster Weise in Frage und bin dankbar das es solche Leute gibt!!
      Trotzdem sind wir nicht mehr in den 80-90igern.
      Da wird gleich draufgehaun sobald man von der "Norm" abweicht und damit den Alteingesessenen Glauben beleidigt....
      Wer als Beispiel ein KW V3 in seiner Qualität anzweifelt ist halt irgendwo vor 20 Jahren steckengeblieben...
      Wenn es Freigaben und Gutachten gibt dann werden sich Irgendwelche Leute darüber Gedanken gemacht haben und wenn es eine Fahrlässigkeit wäre diverse Reifen oder Fahrwerke so zu fahren würde es keine Freigaben usw geben.
      Ich verstehe das sich mancher damit nur schwer identifizieren kann aber man muss eben nicht immer alles anzweifeln nur weil man zB keinen Heissluftballon als Reifen fährt oder Katzen im Winter einen Unterschlupf im Radhaus anbieten kann.

      Ich will keinem die Meinung aufdrücken sondern das Bewusstsein für das "Andere" wecken und als Solches zu akzeptieren.
      Niemand wird gezwungen (kann man eh nicht) das gut zu heissen und ich kann damit ebenfalls gut leben.
      Man liest es eben oft und irgendwann stösst es eben ungut auf.
      Das ist aber ein generelles Problem in Foren und auch der Grund warum diese weiterhin nach und nach aussterben werden ...dieses hier läuft ja eh noch überraschend gut!

      Wiegesagt, solls nix persönliches sein sondern nur eine sachliche Darlegung eines anderen Standpunktes.
      Viele Grüsse, Jürgen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Oophaga ()

    • Hallo zusammen,
      um es gleich vorweg zu sagen, in einer kritischen Diskusion geht es darum die Gegenseite mit Argumenten zu überzeugen.
      Anfeindungen und Beleidigungen haben da nichts zu suchen.
      Das die Kollegen der Nachwuchstruppe dazu neigen überzureagieren, ist auch nicht neu, drum hoffe ich das sich die Gemüter wieder etwas beruhigt haben.
      Es liegt auch an den komplexen Zusammenhängen das Neulinge diese nicht erkennen und vermeintlichen "Guru" nacheifern, weil es gerade so angesagt ist.
      Die Geschmäcker sind verschieden und jedem Tierchen sein Pläsierchen, da habe ich kein Problem damit, nur wenn er etwas anders macht und die Zusammenhänge nicht kennt, hat das Tun Folgen.
      Ich möchte dies anhand von HA-Konstruktionen und Reifen versuchen zu erklären.
      Am Anfang war die Starrachse und die hat über viele Jahre gut funktioniert und ist auch heute noch bei LKW's üblich und OK.
      Als man anfing die Fz dynamisch zu bewegen hat man festgestellt, das die HA in Kurven dazu neigt dem Rad Nachspur zu geben.
      Das hat bei dynamischer Fahrt gravierende Nachteile, weil das Rad unter Nachspur Seiteführung in der "falschen" Richtung erzeugt und diese Fz zu extremen Übersteueren macht.
      Der nötige Schräglaufwinkel um Seitenführung aufzubauen mußte durch heftige und schwer zu beherschende "Drifts" erreicht werden.
      Daraus hat man gelernt und Spurneutrale HA gebaut, die nur die Neigung des Fz unter der Zentrifugalkraft durch neg. Sturz kompensierte.
      Jetzt konnte man die Fz plötzlich viel dynamischer um Kurven bewegen und dadurch auch leichter Rennen gewinnen.
      Der "Otto N" konnte mit solchen Fz besser Fahren und war weniger schnell überfordert. (s.dazu auch: "Unsave at anny speed" v. Ralph Nadar)
      Im Rahmen der weiteren Entwicklung wurden die Diagonalreifen durch Gürtelreifen mit niedrigerem Querschnitt ersetzt.
      Ab Ende der iger Jahre gab es keine 100% Querschnitte mehr, sondern der 80%ige Querschnitt war Standart, sprich ein 165 R 14 hatte nur 80% Höhe/Breitenverhältniss.
      Diese Reifen bauten die Seitenführung anders auf wie die älteren Diagonalreifen, durch die weiche Flanke hatten sie ein Bereich in den kaum merklich Seitenführung aufgebaut wurde.
      Es gab Konstruktionen die hatten max. zulässige Schräglaufwinkel ausgewießen.
      Die Reifenkonstrukteure antworteten auf diese Problematik mit niedrigeren Querschnitten die Ihrerseits wiederum größeren Bremsen ermöglichten.
      Nächster Schritt der Entwicklung war die Diagonallenker HA, bei der die HA kontinuierlich mit dem Einfedern in neg. Sturz und Vorspur ging.
      Die weitere Entwicklung ging in Richtung noch niedrigere Reifenquerschnitte zu verbauen, drum kam dann Ende der 70iger die Raumlenkerachse ins Spiel.
      Der Hintergrund wareren die niedrigeren Reifenquerschnitte die mit abnehmenden Reifenquerschnitt immer weniger Schräglaufwinkel benötigten.
      Die Spurveränderung der Schräglenker HA harmonierten nur schlecht damit, drum wurde die Raumlenkerachse so konstruiert das die Spurkorrektur, in Vorspur, erst bei größeren Federwegen zum Tragen kam um im Bereich der normalen Fahrt kein "Radieren" zu verursachen.
      Erst wenn der Wagen durch extreme Fahrmanöver in Schräglage kommt, fängt die Achse an auf Vorspur zu gehen, um Seitenführung zu erzeugen.
      Jetzt waren wieder größere Querbeschleunigungen möglich, weil der Reifen erst bei Bedarf mit Schwimmwinkel belastet wurde.
      Und jetzt komme ich zurück auf die extremen Tieferlegungen!
      Diese Tieferlegungen funktionieren im Rennsport sehr gut, hier wird das Fz auf die jeweilige Strecke genau eingestellt.
      Das beinhaltet verstellbare FW-Streben sowohl auf der Sturz als auch auf der Spurseite um die gewünschten FW Reaktionen zu erzeugen.
      Ferner werden diese FW auf RS mit Slicks gefahren. Slicks sind im Gegensatz zu Straßenreifen sehr weich aufgebaut um sich möglichst gut mit der FB-Oberfläche verzahnen zu können und kompensieren dadurch auch die Sturzwerte und tragen auf der kompletten Auflagefläche.
      Fährt man ein normalen Straßenreifen mit extremen Querschnitten und diesen Sturzwerten trägt er evtl. auf ein paar cm der Innenseite und der Rest hängt in der Luft.
      Das ist fahrdynamisch Kontraproduktiv und verbessert weder das Brems noch das Lenkverhalten.
      Kommen wir weiter zu den FW-Bauteilen die als vulkanisierte Bauteile ausgelegt sind. Sprich das Innenteil ist mit dem Fz verschraubt und das Außenteil mit der Radführung.
      Federt die Radführung ein, verdreht sich das Bauteil im Gummi.
      Sind die Federwege deutlich größer wie vorgesehen, leidet das Bauteil erheblich und ist regelmäßig zu tauschen.
      Vielleicht regen diese Argumente den Einen oder Anderen zum Nachdenken an.
      Auch sind unsere Young und Oldtimer die letzten Fz denen es vergönnt ist dahin zu kommen, drum laßt zu extreme Tieferlegungen.
      -> bei Fahrzeugen die für den öffentlich Straßenverkehr als daily driver gedacht sind.
      Gruß
      R

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Raggna ()

    • Als alter Sack war ich vor einigen Tagen auf der Motorshow in Essen.

      Positiv aufgefallen sind mir die vielen jungen Messebesucher, die offenbar auch zu Smartphone-Zeiten noch was mit verbrennerbetriebenen Fahrzeugen anfangen können.

      Yeah... :thumbsup:

      Allerdings war auch zu beobachten, dass die jüngeren Semester in erster Linie in Ausstellungshallen rumzogen, in denen ich mich selbst für Geld nicht länger als unbedingt nötig aufgehalten hätte. :D

      Für mich ist das absolut in Ordnung und ich würde niemals versuchen, irgendjemanden zu „bekehren“!

      Letztendlich geht und ging es uns allen immer um den eigenen Spass und um Anerkennung im sozialen Umfeld.

      Der Eine sucht sein Glück abends vor der Tankstelle und der Nächste am Wochenende auf der Rennstrecke.

      Wir alten Säcke sollten ohnehin akzeptieren, das die Welt nicht mehr uns, sondern in erster Linie den jungen Leuten gehört.

      Man sollte sich eigentlich über jeden Lebensbereich freuen, in dem sich die heutigen stromlinienförmigen und maximal angepassten Luschen überhaupt noch von den Älteren abgrenzen!

      Alles wie immer...des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
      Grüße
      Mario
    • Hallo,
      ich kann Mario auch nur unterstützen und ich will auch niemand bekehren und scheinbar haben ein paar angefangen nachzudenken.
      Drum möchte ich nochmal auf das Thema Sturz zurückkommen, ich glaube es bedarf noch ein paar Sätzen.
      In der STVO wird auf Seiten der Zulassung inzwischen der Verkehrssituation kaum Rechnung getragen.
      Als Beispiel möchte ich die max. nötige Bremsverzögerung nennen, die im Falle einer Notbremsung (ausfall einer Bremse) für eine Zulassung nötig ist! -> 1,5m/sek. :)
      Zurück zum Sturz; evtl. haben Mitglieder das letzte Rennen von Le Mans verfolgt.
      Dort wurde in der Übertragung auf die vom Reifenhersteller max. zu fahrenden Sturzwerte eingegangen. (- nach vorangegangenen Reifenschäden)
      Und wer aufgepasst hat, wird mitbekommen haben, daß die Werte in dem Rahmen regulärer Vorgaben von FZ-Herstellern lag.
      Warum das wird sich der Ein oder Andere fragen, dem sei gesagt das die Tragfähigkeit und Hochgeschwindigkeitsfestigkeit in direktem Zusammenhang stehen.
      Der letzte SL65 den wir völlig enthemmt und von Allen V-max Regeln befreit haben, bzw. auch beim Ladedruck so geregelt wurde, daß der Motor lief was ging, hatte eine V-max von 356Km/h(GPS). Damit das funktioniert bedurfte es eines Reifens der das kann, ok - Michelin Pilot Sport.....mit 4mm Profil.
      -> des Menschen Wille.... bemerkenswert bei der Freigabe des Reifen von Michelins war der Hinweis auf eine korekte Einstellung des Sturz!
      Michelin bestand auf max. 1° neg Sturz um bei dieser Geschw. noch genügend Tragfähigkeit zu generieren (350 +9Km/h Tolleranz) und Druckwerten jenseits der 3Bar, v+h!
      Jedes Grad mehr Sturz red. die zulässige Höchstgeschwindigkeit, aus aktuellem Beispiel waren es bei -2° nur noch 290Km/h usw.. bei Michelin zu erfragen...
      Übertragen auf unsere Fahrzeuge mit deutlich geringeren Traglasten und Endgeschwindigkeiten durchaus relevant, weil keine TÜV-Prüfung darauf eingeht.
      Das was im Schein als Traglast steht, zählt, ob es mit den gefahrenen Sturzwerten funktioniert oder nicht.
      Der Grund ist eigentlich ganz einfach, je größer der Sturz um so größer die Arbeit/Belastung einer Reifenflanke.
      Jedes Ding hat seine zwei Seiten.
      Bauen kann man viel und auststellen auch, auf der Straße im Alltag macht das aber oft kein Sinn.
      Gruß
      R