Hinterachsmittelstück als Beschäftigungstherapie für den Winter

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    • Nein eigentlich gibt es am mittleren Diff (für 201 das Große) immer den gleichen Lochabstand am Flansch Kardan/ Diff Eingang. Aber der Flansch zu den Antriebswellen gibt es in verschiedenen Lochkreisen.

      Zusätzlich wurde gegen Ende der Bauzeit eine Zentrierung zwischen Antriebswelle und Flansch eingeführt. Mit dem Ergebnis, das eine Antriebswelle eines 92er 201 nicht ohne weiteres an den Flansch eines 88 Diff passt. (war bei mir der Fall) Steht aber alles im Wis.

      Allerdings lässt sich der Flansch für die Antriebswellen sehr einfach tauschen. Das kann dann noch erledigt werden, wenn man das originale Diff auf dem Tisch liegen hat.
      300CE-24 '92
      190E 2.3-16 '87
      190E 2.6 '93 (3.0-->3.3)
      E320 T '99
      BMW e30 320i
      BMW 528i

      Bilder M103 3.3 photos.google.com/share/AF1Qip…DR3NWczTlhQQ2hEOXJ3&hl=de
    • Schön, dann kommen ja langsam alle notwendigen Infos zusammen, lerne hier gern noch dazu, danke. :yo

      Mein 86er 2,3er hat das kleine Diff mit den langen Antriebswellen, ist schon durch einige "Hände" gegangen, keine Ahnung wer da schon alles gewerkelt hat, solange er läuft bleibt alles so wie`s ist.

      ADS , ASD, sorry ich meinte das automatische Sperrdiff. was Keiner wirklich braucht (der nicht im Winter fährt) und was im Alter oft Probleme mit der Steuerung macht usw.

      Gruß
      Jo
    • jo.corzel wrote:

      ADS , ASD, sorry ich meinte das automatische Sperrdiff. was Keiner wirklich braucht (der nicht im Winter fährt) und was im Alter oft Probleme mit der Steuerung macht usw.
      Verschlissen und völlig ausgeschlagen ist, trifft es auch ganz gut.
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      190E 2.3-16 '87
      190E 2.6 '93 (3.0-->3.3)
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    • Beim Flansch für die Kardanwelle lieber vorher prüfen, wenn du die Mutter nach der Revision lösen musst, ist dein Reibwert für'n Arsch.

      Im übrigen finde ich deinen Motoraufbau sehr gelungen. Mutig auch etwas zu dokumentieren was nicht auf Anhieb funktioniert hat. Um solche Fragen beantwortet zu bekommen war ja ein Forum ursprünglich gedacht.
      Heiße Tipps zur Wirtschaftlichkeit gibt's bestimmt auch woanders :D

      The post was edited 1 time, last by patrick8549 ().

    • Hinterachsmittelstück als Beschäftigungstherapie für den Winter

      Wenn Mann die Arbeitszeit unter dem Motto Hobby/Spaß verbucht bleiben nur noch die Euronen. Und davon hätte ich in der Werkstatt sicher einige mehr zahlen müssen, als ich das nun getan habe.
      Auch wenn die Aktion auch so nicht ganz billig war.


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    • 1.8'er wrote:

      jo.corzel wrote:

      ADS , ASD, sorry ich meinte das automatische Sperrdiff. was Keiner wirklich braucht (der nicht im Winter fährt) und was im Alter oft Probleme mit der Steuerung macht usw.
      Verschlissen und völlig ausgeschlagen ist, trifft es auch ganz gut.
      Nein, ich meinte das elektronische Steuergerät, welches per Hydraulik das Diff. zu- und abschaltet, an meinem 2,6er funktioniert alles zum Glück noch, hat erst ca. 170.000 Km auf der Uhr.
      Bei dem 2,3er von meinem Bruder macht das Teil was es will und wann es will. ;( , ist ihm aber egal solange sich die Räder drehen.
    • stahl.68 wrote:

      Wenn Mann die Arbeitszeit unter dem Motto Hobby/Spaß verbucht bleiben nur noch die Euronen. Und davon hätte ich in der Werkstatt sicher einige mehr zahlen müssen, als ich das nun getan habe.
      Auch wenn die Aktion auch so nicht ganz billig war.


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      Das würde ich an deiner Stelle auch so verbuchen (Spaß-Lehrgeld), denn du hast ja an deinem Motor wochenlang herum gebastelt und hast dir sogar noch einen Ersatzwagen zugelegt.
      Zusammen mit den umsonst gekauften Teilen die du nicht verwenden konntest kommt da sicher ein nettes Sümmchen zustande.

      Ob das zweckmäßiger war als eine Zeitwert gemäße Instandsetzung deines alten defekten Motors in einer Fachwerkstatt wage ich mal zu bezweifeln, ganz abgesehen vom Zeitfaktor.

      Aber "des Menschen Wille ist sein Himmelreich" und damit sicher ok.
    • Hinterachsmittelstück als Beschäftigungstherapie für den Winter

      Heute ist das Differential angekommen.

      Optisch wie bestellt ;)

      Voller Elan habe ich erst mal den groben Dreck runtergeholt. Unglaublich. Da war stellenweise eine fast cm Dicke Schicht aus Dreck und Öl drauf.








      Zwischenzeitlich wollte ich die Ein- und Ablassschraube lösen um die Ölreste raus zu lassen.
      Hammer! Die saßen sowas von saufest. Erstmal habe ich versucht mit Hitze die Schrauben zu lösen. No chance.
      Erfolg brachte dann Kältespray auf der Schraube in Verbindung mit einem 450 Nm Schlagschrauber.
      Die Menge des verbliebenen Öls lag wohl zwischen 100 und 200 ml. Damit dürfte die Ursache für das verdreckte Diff gefunden sein.




      Den Gehäusedeckel habe ich dann auch noch abgenommen, zwecks erster Sichtprüfung.




      Das spürbare Spiel ist äußerst gering, sodass ich fast überlege dem Diff erstmal nur neue Dichtringe zu verpassen und dann mal im Benz einzubauen.
      Wenn dann die Geräusche beim Lastwechsel nicht mehr zu hören sind würde ich das ausgebaute Diff überholen. Wenn nicht, weiß ich, dass die Ursache für die Geräusche anderweitig zu suchen ist.

      Da werde ich mal noch etwas drauf rumdenken.


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      The post was edited 2 times, last by stahl.68 ().

    • Hinterachsmittelstück als Beschäftigungstherapie für den Winter

      Gestern Abend habe ich mich noch etwas ins WIS eingelesen.

      Wow. Das beschriebene Prozedre setzt doch einiges an Spezialwerkzeug voraus.

      Weiß jemand vorab, ob die Werkzeuge für die Gehäusespreizung unabdingbar sind?

      Auch einige Messhilfen zum Einbau des Antriebskegelrades scheinen mir unabdingbar.

      Momentan sieht es nun doch so aus, dass ich mich als Azubi in einem Fachbetrieb anmelden muss. Alleine schon wegen der genannten Spezialwerkzeuge.

      Wenn man damit ausgestattet wäre scheint es mit aber durchaus machbar. Wenn...


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      The post was edited 1 time, last by stahl.68 ().

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      Spreizvorrichtung wird auf jeden Fall benötigt. Die Lager erhalten durch das entspannen des Gehäuses nach Verbau des Diffkorbs ihre Vorspannung. Anhand der bleibenden Gehäusedehnung, die nur mit entsprechender Messuhr zu ermitteln ist, wird die Vorspannung überprüft. Also vorher/nachher.
      Kommt noch einiges hinzu, Flankenspiel prüfen, ebenfalls mit Messuhr und Tragbild nach Sicht.

      Kannst natürlich Werkzeug selbst anfertigen, aber für einmalige Verwendung wahrscheinlich Quatsch. Auch Niederlassungen und andere Kfz Buden dürften sowas i.d.R nicht liegen haben. Halt ziemlich speziell.
    • New

      Harry2516 wrote:

      Hi.

      bin gerade dabei das Diff an meinem 2,5-16 V zu überholen

      die lager kannst teilweise aus dem Netz kaufen, die Dichtringe, Hülse am Triebling auch

      du brauchst aber spezialwerkzeug (Reibwert messen,Seitliche Vorspannung messen, und eine Presse zum lager auspressen)

      wenn Du das noch nie gemacht hast dann weiß ich nicht ob das was wird

      ein bisschen erfahrung braucht es schon

      ich mach das schon seit 25 Jahren

      Gruß Harry
      " Das spürbare Spiel ist äußerst gering, sodass ich fast überlege dem Diff erstmal nur neue Dichtringe zu verpassen und dann mal im Benz einzubauen.
      Wenn dann die Geräusche beim Lastwechsel nicht mehr zu hören sind würde ich das ausgebaute Diff überholen. Wenn nicht, weiß ich, dass die Ursache für die Geräusche anderweitig zu suchen ist."


      Was ich nicht so ganz verstehe, warum fragst du nicht z.B. "Harry" (oder Jemand anderes der sich damit auskennt) :?: ob er dir die Dichtringe an deinem neu erworbenen Diff. wechselt und du das Teil (mit dem passenden hinteren Gehäusedeckel) einfach in deinen Wagen einbaust und fertig.

      Hast du echt so viel Langeweile, das du eine (Beschäftigungs-) Therapie brauchst :?: oder warum sonst machst du "Baustellen" auf die du selbst als Novize (deine eigene Einschätzung) kaum ohne weiteres bewältigen kannst?

      Sicher nicht unbedingt zur Nachahmung zu empfehlen, das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung.
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      Gunna wrote:

      Ja, die Ablass-, aber auch die Einfüllschraube sitzen meist sehr fest, weil es konische Schrauben sind.
      Da hilft nur ne 1m Verlängerung auf den sechskantigen Schlüssel zu stecken, dann ist es easy. :D
      Moin,
      ich habe auch immer wieder festgestellt, daß diese Schrauben extrem fest angezogen werden.
      Warum bloß?
      Es reicht völlig aus die Schrauben so festzuziehen, daß sie sich nicht mehr lösen, aber bei Manchen scheint "das Leben" dran zu hängen?
      Scheinbar liegt es daran, das die Schraube "aus dem Auge aus dem Sinn" ist und der Mech. 150%tig sicher gehen will. :)
      Was sagt eigentlich das WIS dazu, an Drehmoment?
      Gruß
      R
    • Hinterachsmittelstück als Beschäftigungstherapie für den Winter

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      Ich werde mich mal weiter vortasten an meine Grenzen.
      Der Benz läuft ja und ich kann somit erstmal in aller Ruhe beginnen.

      Vielleicht baue ich mir in der Tat das Spreizwerkzeug selbst. Mal sehen.

      Auf die Frage, warum ich mir das bei ungewissem Ausgang antue: Weil‘s mir Spaß macht...

      Die Ein- und Ablassschraube kriegt laut WIS 50Nm, meine ich gestern gelesen zu haben. Das ist schon ganz ordentlich und nach ca. 30 Jahren ziemlich fest.


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    • Hinterachsmittelstück als Beschäftigungstherapie für den Winter

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      Heute wurden die Antriebsflansche abgenommen und die entsprechenden Radialdichtringe ausgebaut.

      Anschließend wurde alles nochmal mit Bremsenreiniger gesäubert.





      Nachdem alles vom Öl befreit ist, merkt man schon, dass die Welle (Kegelrad) unter der bestehenden Vorspannung nicht ganz rund dreht.

      Vermutlich ist das aber normal.

      An sich würde ich nun gerne erstmal nur die Radialdichtungen wechseln und anschließend das alte Diff ersetzen.

      Allerdings sollte dazu auch der Dichtring am Kardanwellenflansch ersetzt werden. Dafür müßte natürlich erstmal der Flansch runter und die Bundmutter gelöst werden.

      Ich habe in einigen Beiträgen gelesen, dass eine Möglichkeit darin besteht den Abstand von der Wellenoberkante zur Bundmutter zu messen und später wieder entsprechend aufzuschrauben. Scheint aber eine eher hemdsärmlige Methode zu sein.
      Andererseits weiß ich nicht, wie man das anders bewerkstelligen sollte.

      Es muss ja möglich sein den Dichtring zu wechseln ohne das Diff komplett zu zerlegen.

      Was das alte Dif angeht:

      Ich habe mir heute im WIS alle Details durchgelesen und bin nun zu der Erkenntnis gekommen, dass es illusorisch ist die originalen Spezialwerkzeuge nachzubauen.

      Ich denke mein Vorhaben ein Diff selbst zu überholen scheitert nicht am können, sondern schlicht am fehlenden Werkzeug. Das passt mir gar nicht.


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      patrick8549 wrote:

      Sowas... es macht dir Spaß? Ist doch total unverständlich. :thumbsup:
      Spam doch lieber das forum voll während der Zeit, in der andere etwas produktives tun.
      Ich finde das interessant, hab selber so ein Diff mit 340.000km im Fundus liegen und lese gespannt mit. :yo
      Greets Gunna :yo

      Mein Ruedi ist wie ein Käfer, seit 2011 läuft er schon bei mir, und er läuft und läuft und läuft....